Mosaiksteine


Ein Tag im neuen Audi Q3 – mit Alexandra Borbély und Ervin Nagy unterwegs von Győr nach Pannonhalma

Könnte der neue Audi Q3 Autogramme geben oder Selfies machen, würden sich viele Begeisterte diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Mindestens so viele, wie auf Alexandra Borbély und Ervin Nagy zukamen während unseres Ausflugs von Győr nach Pannonhalma – begleitet vom neuesten SUV-Stolz der Audi Hungaria. Auf unserer Tour sprachen wir über Erinnerungen, Traditionen, die Schauspielerei und natürlich über Abenteuer rund ums Auto.

Das Leben scheint für einen Moment stehen zu bleiben im Café Csücsök im Zentrum von Győr. In dem weitläufigen, im skandinavischen Stil eingerichteten Kaffeehaus verharren innerhalb von zwei Minuten zweimal die erhobenen Kaffeetassen, Löffel und Gabeln der Gäste in der Luft: Vor dem Schaufenster parkt gerade ein imposanter roter Audi Q3 und zieht alle Blicke auf sich. Die eleganten Scheinwerfer glänzen nur so im morgendlichen Sonnenlicht. Der kunstvoll zubereitete Kaffee, das leckere Frühstück – sie werden zur Nebensache, die ruhigen Gespräche brechen plötzlich ab. Wer bis jetzt mit dem Rücken zur Fensterfront saß, dreht sich um, will nichts verpassen.  

Nach einigen Sekunden kommen die Hände wieder in Bewegung, doch verstummen die Gespräche erneut für einen Moment, als die Insassen des SUV zur Tür hereinkommen: Alexandra Borbély und Ervin Nagy.

Ervin Nagy

Schauspieler, ausgezeichnet mit dem Jászai-Mari-Preis. Geboren und aufgewachsen in Dunaújváros. 1999 Abschluss an der Theater- und Filmhochschule Budapest. Mitglied des Katona József Theaterensembles. Gastauftritte beim TÁP, Radnóti, Belvárosi und Thália Theater, bei der Ungarischen Staatsoper und im Vígszínház Theater. Regelmäßige Auslandstourneen mit dem Proton Theater unter Leitung von Kornél Mundruczó. 

Bekannteste Filme und Serien:
  • Im Schatten der Brücke  (2002)
  • Eastern Sugar (2004)
  • Chameleon (2008)
  • Therapie (2012)
  • Körper und Seele (2017)
  • Kincsem – Mein Schatz (2017)
  • Der Lehrer (seit 2018)

Die beiden Schauspieler setzen sich an einen Tisch und wir bestellen. Zum Omelett kommt frischer Salat auf die Teller, aus den Tassen steigt eine hauchdünne Säule Kaffeedampf auf. Draußen bestaunen die Passanten den Q3, drinnen erzählt Sandra, wie Alexandra auch genannt wird, ein Erlebnis aus ihrer Kindheit: ihre erste Begegnung mit einem Audi.„Eines Tages rief unser Vater plötzlich, wir sollten runterkommen in die Garage. Das Auto, wegen dem ich zusammen mit meiner Mutter und meinen beiden Geschwistern hinunterlief, passte gerade hinein, neben der Wand war nur noch so viel Platz, dass wir uns von der Seite hineinzwängen konnten. Vater sagte: ‚Kinder! Bombardér!‘ – was so viel heißt wie: bombastisch! Es war ein Audi 100. Später bekam meine Mutter einen A3, den ich dann geerbt habe – und immer noch fahre.“

Die besten Mangos des Landes

Nach dem Frühstück setzen wir uns in den Q3 und rollen in dem eleganten SUV langsam in Richtung Domkapitel.„Ein formschönes Auto, ich wollte mich unbedingt mal reinsetzen“, lautet Ervins erster Eindruck vom Q3. „Da ich oft Audi fahre, habe ich einen guten Vergleich. Das neue Modell ist ein harmonischer, diskreter Fortschritt. Ein ausgewogenes, zuverlässiges Familienauto mit dem Komfort und den technischen Lösungen, die man von Audi erwartet und gewohnt ist.“Wir steigen aus. Im Hintergrund dreht sich gemächlich das Riesenrad. In der Nähe des Domkapitels gibt es ein Obst- und Gemüsegeschäft, das laut Ervin die besten Mangos des Landes anbietet, und wenn er schon einmal in Győr sei, wolle er sich die Chance natürlich nicht entgehen lassen. Also erst einmal hinein in den Laden, Sandra begleitet ihn.

Wenn ich mir das Infotainment-System anschaue, habe ich das Gefühl, das Autofahren hat sein Weltraumzeitalter erreicht.

Ervin Nagy

Nach dem Einkauf, beim Spaziergang in Richtung Basilika, stellt sich heraus, dass auch Sandra eine Geschichte mit Győr verbindet: „Zu den bleibenden Erlebnissen in meinem Leben gehört, als ich als Kind mit meiner Mutter die Theaterfassung von ‚Grease‘ in Győr gesehen habe. Ich war begeistert von der Aufführung!“, lässt sie ihre Erinnerung wieder aufleben. 

Alexandra Borbély

Schauspielerin, ausgezeichnet mit dem Jászai-Mari-Preis und dem Europäischen Filmpreis. Geboren im slowakischen Nitra, aufgewachsen in Nagycétény. 2012 Diplom an der Theater- und Filmuniversität Budapest. Ihr Mentor Gábor Máté bot ihr einen Vertrag am Katona József Theater an, heute ist sie Mitglied des Ensembles. Für ihre Rolle in Ildikó Enyedis Film „Körper und Seele“, der den Goldenen Bären gewann, erhielt sie von der Europäischen Filmakademie 2017 den Preis für die beste europäische Schauspielerin – ihre erste große berufliche Auszeichnung. 

Erste Fahrerlebnisse

Die Luft ist kalt, doch es weht kein Wind und die Sonne scheint freundlich vom Himmel. Wir parken das Auto bei der nächsten Möglichkeit, auf dem Platz am Ende eines engen Innenstadtgässchens, und finden einen Tisch vor der Lángos-Manufaktur für ein leichtes Mittagessen im Freien. Was man unter leicht versteht, ist natürlich relativ: Selbst wenn wir keinen gewürfelten und gebratenen Speck als Krönung von Käse und saurer Sahne dazubestellen, könnten unsere Hefeteigfladen, Lángos genannt, immer noch nicht in der Kategorie Federgewicht antreten. Statt Glühwein trinken wir Tee – und tauchen wieder ein wenig in die Vergangenheit ein.Ervin erzählt, dass er es als junger Mann nicht eilig hatte, er war bereits 19, als er den Führerschein machte.„Mit 13 bin ich schon ganz passabel gefahren. Mein Vater hat es mir in Kisapostag beigebracht – meine Eltern leben auch heute noch dort. Ich war wohl zehn, als er mich zum ersten Mal auf den Schoß nahm, mir die Schaltung zeigte und eins, zwei, drei die Pedale drückte, während ich das Lenkrad hielt. Mein erstes Oha-Erlebnis beim Fahren hatte ich Jahre später mit dem 1500er Lada meines Vaters, als die Tachonadel auf einer langen Geraden bei Sárbogárd bis auf 120 kletterte.“

Sandras erster Fahrlehrer war nicht ihr Vater und sie machte den Führerschein auch ein Jahr früher als Ervin.
„Mein Vater hat mir das Fahren nicht beigebracht. Ich war 18 und machte das alles zum ersten Mal. Das Fahren ging ganz gut, dann kam die technische Prüfung, aber ich hatte keine Zeit gehabt, mich vorzubereiten. Der Prüfer fragte mich etwas, ich weiß nicht mehr was, worauf ich sagte: ,Bei uns zu Hause heißt es, das müssen nur die Jungs wissen.‘“Lachend steigen wir wieder ins Auto – es geht nach Pannonhalma!

Intelligente Lösungen

Da Sandra im Erste-Hilfe-Teil der Prüfung aufzählen musste, was alles im Auto elektrisch funktioniert, liegt es auf der Hand, dass wir uns nun das Armaturenbrett und die technischen Lösungen ansehen, während wir ihrer Geschichte folgen.

Sandra gibt Gas und bändigt 150 Pferde gleichzeitig. Die spüren, dass sie noch schneller galoppieren könnten, verhalten sich aber brav.

Verblüfft stellen wir fest: Im neuen Audi Q3 ist nichts mehr analog. Zentrales Element ist ein intelligent designter Touchscreen, man könnte auch sagen: die Seele aller nützlichen und unterhaltenden Eigenschaften des Autos. Das System kann selbstverständlich auch vom Lenkrad und mit Sprachsteuerung bedient werden, ganz zu schweigen davon, dass in der Spitzenausführung der Dialogmanager die Befehle der Insassen auch dann noch ausführen kann, wenn sich diese gegenseitig ins Wort fallen. Diese Funktion lassen wir jedoch ungenutzt, unser Gespräch verläuft ruhig und in „geordneten Bahnen“.„So ein Infotainment-System habe ich zum ersten Mal auf der Berlinale in den Autos gesehen, mit denen wir chauffiert wurden. (Bei den Internationalen Filmfestspielen gewann der Film „Körper und Seele“ den Goldenen Bären, darin spielte Sandra die Hauptrolle, Ervin eine herausgehobene Rolle. – Anm. d. Verf.) Es gibt keine Zufälle: Die Berlinale wurde von Audi gesponsert. Damals hatte ich das gleiche Gefühl wie heute: Das Autofahren hat sein Weltraumzeitalter erreicht“, meint Ervin schließlich.Unsere Fahrt geht weiter – und auch unser Gespräch.

„Ich fahre sehr gut, außer wenn Männer neben mir sitzen, die mich ablenken“, sagt Sandra, zunächst noch vom Beifahrersitz aus. „Einmal saßen Ervin und mein Vater im Auto, ich bin gefahren, als sie plötzlich laut wurden: ‚Was machst du?! Was machst du?!‘“
„So was haben wir nie gesagt!“
„Als ich zum ersten Mal neben Ervin gefahren bin, bin ich gleich auf die Gegenfahrbahn geraten. Auch da kam das ‚Was machst du?!‘“Wie fährt sich das SUV ansonsten?
„Leicht, sportlich, agil“, findet Ervin. „Und die jetzige Einstellung ist sehr weich – ich bin härtere Fahrwerke und Federungen gewohnt, doch wie ich sehe, lassen sich die Profile einstellen. Mit Kindern ist dieses weiche Schaukeln natürlich ideal. Der Schalthebel ist schön und funktional. Ohne Schnickschnack. An dem Punkt stellt sich immer die Frage: Braucht es denn Schnickschnack? – Ups!“
„Was war das?“, wundert sich Sandra.
„Das war nicht ich. Was ist das? Noch mal … Oooh, der Spurassistent! Super.“
„Damit kann nicht mal ich auf die Gegenspur geraten … Tauschen wir?“

Auf der Hälfte der langen Geraden zwischen Nyalka und Pannonhalma halten wir an und die beiden wechseln die Plätze.Nachdem Spiegel, Sitz und Lenkrad eingestellt sind, würden wir losfahren, wenn nicht die Natur etwas einzuwenden hätte: Einige Rehe, die in den Pflugspuren neben der Straße nach Nahrung suchen, sind aufgeschreckt. Wir verfolgen ihre blitzartige Flucht zum Waldrand und steigen dann ins Rennen ein. Sandra gibt Gas und bändigt 150 Pferde gleichzeitig. Die spüren, dass sie noch schneller galoppieren könnten, verhalten sich aber brav. Drei Minuten später fasst Sandra zusammen:
„Perfektes Auto. Bequem, smart, geräumig und leicht zu fahren. Würde ich jederzeit nehmen. Könnte mich schnell daran gewöhnen.“
Wir erreichen Pannonhalma. Eine sanfte Serpentine und wir rollen vor das Tor des Benediktiner-Gymnasiums.

Perfektes Auto. Bequem, smart, geräumig und leicht zu fahren. Würde ich jederzeit nehmen. Könnte mich schnell daran gewöhnen.

Alexandra Borbély

Ausklang in Pannonhalma

Sonnenuntergang. Unterhalb der Abtei und der Schule sitzen wir bei einem Glas Traminer im Restaurant Viator. Das diskrete Gemurmel wird nur ab und zu von den klingenden Gläsern beim Anstoßen unterbrochen. Das Abendessen ist erste Klasse, der Wein auch. Der Q3 wartet geduldig, denn fahren werden wir heute nicht mehr. Aber erzählen.Sandra ist seit September für ein Jahr vom Budapester Katona József Theater, zu dessen Ensemble sie gehört, „beurlaubt“. Sie probt keine neuen Stücke, zwei Rollen hat sie abgegeben – um Filme drehen zu können.

„Aus Tschechien und der Slowakei habe ich mehrere Angebote bekommen, zum Teil sind die Dreharbeiten schon abgeschlossen. Es geht um vier Filme und eine Serie. Zuletzt habe ich in Brno gedreht, mit einem tschechischen Team und Schauspielern aus der Slowakei, Schweden, Dänemark und Holland – auf Englisch. Das war eine große Herausforderung, und ich habe jeden Moment des Drehs genossen. Wenn du so eine Arbeit gut machst, siehst du das als persönlichen Fortschritt.“Ervin beendete im November die zweite Folge der Serie „Der Lehrer“, im Katona Theater spielt er den Odysseus in der Aufführung „Ithaka“, die im letzten Mai Premiere feierte.Man wird leicht vermuten, dass es auch in beruflicher Hinsicht Wechselwirkungen gibt, wenn beide Hälften eines Paares die gleiche Berufung haben. 

„Nur dass wir in dem Sinn kein Künstlerpaar sind“, erklärt Ervin. „Natürlich beeinflussen wir uns gegenseitig, so habe ich viel von Sandra gelernt, was Einstellung und Ausdauer angeht. Ich bewundere sie, mit welcher Energie sie Englisch gelernt hat, wie sie sich auf die Rollen vorbereitet, wie erfolgreich sie ihre Arbeit gestaltet. Ausdauer, Entschlossenheit – in diesen Punkten bin ich nicht so stark. Und beim In-den-Spiegel-Schauen.“

Sandra hat da eine etwas andere Sicht der Dinge – und das letzte Wort.

„Auch wenn wir denselben ‚Theatervater‘ haben (Gábor Máté als Leiter an der Theaterhochschule – Anm. d. Verf.), als Schauspieler sind wir doch sehr verschieden und daher ist unser Weg auch unterschiedlich. Ich spiele immer Menschen, die ungewöhnlich sind und aus der Reihe tanzen. Ervin spielt häufig starke Männerrollen, ich hingegen Charaktere, die sich auf den ersten Blick von mir abheben. In ‚Kincsem – Mein Schatz‘ ist Ervin gerade deshalb so erfolgreich, weil sich seine Persönlichkeit so gut mit der Rolle deckt, in ‚Körper und Seele‘ war ich genau mit dem Gegenteil erfolgreich. ‚Bereitet euch darauf vor, dass ihr Rollen bekommen werdet, die sich danach richten, wie ihr in den Spiegel schaut‘, war Gábor Mátés erster Satz an der Hochschule. Dennoch tut es sehr gut, wenn die Regisseure auch meine Seele sehen.“ 

Audi Q3

– Das erste Kompakt-SUV aus Győr

2018 präsentierte Audi sein neuestes Familien- und Freizeitauto. Das SUV zeigt sich sportlicher als sein Vorgänger und bietet ein Infotainment-System der Oberklasse, ein weiterentwickeltes Fahrwerk, ein vielseitig variierbares Raumkonzept und zahlreiche praktische Lösungen. Uns liegt der Q3 ganz besonders am Herzen, schließlich wird er in der Automobilproduktion der Audi Hungaria gefertigt. Seine herausragenden Eigenschaften:

  • Das Top-Infotainment-System bietet technisch die gleichen Funktionen wie in den oberen Segmenten.
  • Grundlegend erneuertes Bedien- und Anzeigekonzept, das keine analogen Instrumente mehr kennt: Schon bei der Serienausstattung ist ein digitales Kombiinstrument mit 10,25-Zoll-Diagonale an Bord, das der Fahrer per Multifunktionslenkrad bedient.
  • In der Spitzenausführung erscheint das MMI Navigationssystem plus im Audi virtual cockpit plus mit einem zusätzlichen 10,1-Zoll-Touchdisplay. Ergänzt wird das intuitive Bedienkonzept mit der flachen Menüstruktur von der natürlich-sprachlichen Steuerung. Bei Bedarf stellt der clevere Dialogmanager Rückfragen, erlaubt Korrekturen und bietet Auswahlmöglichkeiten an.
  • Für Prognosen zur Parkplatzverfügbarkeit entlang von Straßen sowie Informationen zu Gefahrenstellen und aktuellen Geschwindigkeitsgeboten nutzt der Audi Q3 die Schwarmintelligenz der Audi Flotte.
  • Audi phone box: Sie koppelt das Smartphone des Besitzers an die Autoantenne und lädt es induktiv.
  • Adaptiver Fahrassistent: Er integriert die Funktionen des adaptiven Geschwindigkeitsassistenten, des Stauassistenten und des Spurführungsassistenten. Damit unterstützt er den Fahrer bei der Längs- und Querführung des Fahrzeugs.
  • Der optionale Bergabfahrassistent hält an einem steilen Gefälle die voreingestellte Geschwindigkeit. 
  • Vier Motorvarianten von 110 Kilowatt (150 PS) bis 169 Kilowatt (230 PS). Alle Motoren für den Vorderrad- oder Allradantrieb sind Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung. 

„Der größte Stolz unseres Automobilwerkes in 2018 ist der neue Audi Q3, das erste Premium-Kompakt-SUV aus Győr, dessen Serienproduktion im Sommer startete. Das fünfte Modell wird mit den anderen Modellen auf der gleichen Montagelinie gefertigt, die damit eine der flexibelsten Fertigungslinien des Audi Konzerns ist. Die Produktion eines Q-Modells ist ein klares Bekenntnis zum Standort Győr. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert damit langfristig den Unternehmenserfolg von Audi Hungaria.“ 

Arnd-Robert Sponagel Vorstand
Produktion Fahrzeuge
Arnd-Robert Sponagel